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Anschriften in OS .

Adressen in Giesmannsdorf,Oppeln,Neiße,Beuthen

August Berg, Oppeln. Poschstr.Adressbuch Oppeln 1899August Berg, Oppeln. Poschstr.Adressbuch Oppeln 1899

 August Berg,Postschaffner Porschstr.21,Oppeln.Adressbuch 1899

 

 

 

 

 

Adressbuch  Oppeln 1909

August  Berg, Postschaffn.,Sternstr.12

 

 

Berg Anschrift bei Amand Brettschneider ,Giesmannsdorf 14.Korbmacher und HausbesitzerBerg Anschrift bei Amand Brettschneider ,Giesmannsdorf 14.Korbmacher und Hausbesitzer

August und Theresia Berg , Giesmannsdorf  Nr.14 im Kreis Neisse bei Korbmacher und Hausbesitzer ,Amand Brettschneider .

 

Anna Meyer, Witwe des Ober - Postschaffners, Neisse OS. AB-1912Anna Meyer, Witwe des Ober - Postschaffners, Neisse OS. AB-1912

 Anna Meyer,Witwe,des Ober - Postschaffners. Kronprinzenstr. 6. Adressbuch Neisse OS-1912

Adressbuch Oppeln 1934 .Familie BergAdressbuch Oppeln 1934 .Familie Berg

 

 

 

 

 

 

Adressbuch Oppeln OS: 1934

Unsere

Familie Berg  früher aus Heinersdorf und Giesmannsdorf.

1.Anna Berg,Stütze,Sternstr 12

2.August Berg, Oberpostschaffner.Sternstr 12

3.Joseph Berg,Rcheisbahn Insp. Gustav-Freitag Str.35

4.Kurt Berg, Kaufmann,Bäckeriinhaber,Bismarck 9

5.Martha Berg,Außwärterin,Sternstr.12

6.Paul Berg,Postassistent,Vogt Str.35a

7. Rudolf Berg, Handlungsgeh. Vogt Str.35a

 

 

 

 

 

Oberschlesien Familiengeschichte

Berg

Meine Vorfahren , ein altes Rittergeschlecht.

Ob sie nun in Frankenstein , oder im Fürstentum Neisse empor kamen , sie standen im Ritterdienst für die ersten Herzöge und Bischöfe in Schlesien , und erwarben Güter die sie  nach ihren zahlreichen Besitzungen nannten . 

Der Bischof vergab Land als Erbbesitz als Laien ,, auf ewig ,, um sich der Dienste eines Ritters und seiner Nachkommen für immer zu versichern, so um 1267 im  unseren Falle .

Unsere Familie besaß urkundlich belegt  des Jahres 1555, Wälder,Mühlen und Ackerflächen aber  nicht dazugekauft als Laien,sondern  für  alle Zeiten in Ober und Niederschlesien von Herzog Heinrich oder dessen Vor oder Nachfahren . Es waren Freigüter mit allen Freiheiten im Fürstentum Neiße die auch jeder Bischof der auch Landeshauptmann in Schlesien war, mit  Siegel beglaubigt  .

Die Aufteilung eines vom Kolonisater abgegrenzten Gebietes an die Siedler zur Heinrichs Zeiten ,und die Anlegung  der Orte ,und Eheschließungen ging nach einen Plan .

Das Deutsche Recht, der Erbrichter .

Bei der Anlegung eines Ortes  nach deutschen Recht spielten die Landvögte-Erbrichter , Kirchenvater  eine sehr große Rolle. Ihre Entlohnung bestand in der Regel von 10 fränkische Huben ( Hufen ) . Zur Zeit  der Kolonisten   1163 - 1263 waren zwei Arten von Lahnen im Neisser Grenzland /Presaka  , die flämische und die fränkische Hufe. Die flämische Hufe war viel kleiner als die fränkische , die flämische kam mehr in Polnischen Oberschlesien ( Herzogtum Oppeln-Ratibor und Teschener Gebiet  ) vor .

Landadel und seine Bedeutung im Fürstentum Neiße

Gegenüber der Gepflogenheit mancher Historiker , die Bedeutung der Bauerndörfer in wissenschaftlicher Hinsicht überzubetonen und die der Adelsgüter , sondern in alter Zeit , als unbedeutend hinzustellen .

Die Güter unserer Vorfahren in Altvatergebiet Fürstentum Neisse waren Adelsgüter, Allode, Vorwerke, Sadelhöfe, kurz Eigengüter , waren abgabenfrei und hatten ihrem Landesherrn nur Kriegsdienst zu leisten . Jedes dieser durch Jahrhunderte bestehen gebildeten Güter war ein solches Allod oder Adelsgut als Landwirtschaftlicher Betrieb auf alle Höfe der Familie Berg im Fürstentum verteilt ,und so nach deutschen Recht seit Karls des Großen Zeiten üblich, das ein Adelsgut mindestens 5 fränkische Huben nur Ackerflächen ohne Weiden,Wald,Rodeland, haben muß ", Bedinung waren deutsche Hilfskräfte aus dem Deutschen Lande anzusiedeln .

Ein Besitzer solcher Erbhöfe konnte nur sein , wer ritterdienstfähig war , wer also  den Landesherrlichen Reiterherr angehörte . Grundlage dafür waren die ausgebreiteten Weiden . Für die Schaffzucht,Kühe ,, die  Wälder dafür zu Roden waren  Hutungen " Gostitz die Wonnige ( Urban Berg Freigut ) und Weidenau der Kuhgarten ,Jungferndorf der Algerth - Egerde . Die Schweinezucht gab es dort , wo es Buchenbäume gab .

 

Schweinehirt in OberschlesienSchweinehirt in Oberschlesien

 

Wenn man sagt , die Familie Berg war klein , so  irrt er sich ", die Grenzen im Kreis Neisse mit Altvatergebiet  und die Güter der Familie Berg  in den Dörfern des Kreises gehörten alle als Allrode ,Erbhöfe wie ein großes Rittergut  mit Weiden,Wäldern, Gewässern und allen Freiheiten ,zusammen .

Man kann in den ältesten Urkunden erkennen , das sie alle miteinander verwandt waren ,wer also Ritterdienst zu leisten hatte, war ein Mitglied des  altschlesischen Uradel , der in der Urkunde stehende Ritterdienst, hier für Fürst Bischof zu Breslau, ist der Adel im Fürstentum Neisse Oberschlesien .

 

In Barzdorf besaß unsere Familie das Freigut ,, Pargenhof ,, ( Hofdorf ) . Auf dem Berchenfelde, oder Berchfeld , befand sich der Oberhof mit seinem Gelände . Auf dem Berchen steht die Kirche mit Widmut und eine Wallburg ( Wolfaschanze ), in der man Urnen und Werkzeuge aus der Steinzeit fand.

Die Tradition erzählt, dass auf dem Parghof  die erste Taufe der Gegend stattfand und das die Kirche an Stelle einer heidnischen Opferstätte um das Jahr 1000 nach Chr. errichtet wurde .

An dem Pargengute vorbei führte eine Strasse nach Jauernig - Weidenau, bei deren Neubau im frühen 20 Jahrhundert sogar Römermünzen gefunden wurden . Nach diesen alten Pargengut auf dem Bergfeld oder Berchenfelde , sind die Bergs von Barzdorf, auch Parg,Barg, Berke,Bärk , genannt , und gaben Güter und Flur der Namen ihren Erben.

 

Rechnungsbuch  Barzdorf .

Im  , erhaltenen Rechnungsbuch des Johannesberger Amtes wird Hans Berg als einer von drei freien Bauern von Barzdorf genannt . Er besitzt  eine Hube Land und leistet 18 Groschen Roßgeld                          ( Ritterdienst ) . In der weiteren zinshaften Bauernschaft finden wir auch noch Sebastian Berg mit 7 Ruten Land . Michael Berg mit 4 Ruten Land , sowie Walter Berg mit 3 Ruten Land .

1630 hat Martin Berg das Gut von einer Hube Land inne und ist weiterhin freier Bauer der 18 Groschen Roßgeld ( Ritterdienst ) leistet . Desweiteren  scheint Martin Berg noch 4 zinshafte Ruten Land zu besitzen .

1585 hatte Michael Berg , der wohl auch die 4 zinshaften Ruten Land in Barzdorf besaß , zudem in Ober  ( Niederforst ) Forst bei Sögsdorf eine Hube Land . Der Forst . war Allod . d.h. ein Gut das außer dem Ritterdienst keine Angaben zu leisten hatte . Es entstand auf einem Areal , das erst der sogenannte Bischofswald war ,den gewisser Pribist  ( später Priebner ) mit seinen Söhnen roden durfte .

1248 hatte Bischof Thomas I. seinem Ritter Wrocawius in Ansehung der Dienste , welche derselbe ihn und seinen Vorgänger geleistet , 40 Huben von bischöflichen Wald und Wasser " Wilchicha " zur Aussetzung nach deutschen Recht und zugleich  den Zins davon erblich überlassen. Dieser Wald kann nur das Gelände des Dorfes Buchsendorf sein . Doch sollte dadurch das Recht des Dorfes Popalim , 12 Huben nach seiner Seite auszusetzen , nicht gefährdet und ebensowenig  Pribst mit seinem Söhnen gehindert werden , an der von ihm begonnenen Aussetzungen des Waldes ( Preseka ) Forst,Wildschütz und Sögsdorf . Berg hat sich in der Gefolgschaft der Ritter Wroclavius und Pribist , Zedlitz,Haugwitz, Glaubitz und weiteren Geschlechter , so das sich meine Vorfahren später in all diesen Orten als Freigutbesitzer  in den Urkunden des Bischof Thomas  als die Rodeländer von Pfeilsberg wiederfanden .

 

Quelle. Grundbuch Berg,Barzdorf

Barzdorf ( damals auch Bertelsdorff oder auch Bertsdorff genannt )

1563 - 1586 wird auf Seite 15 im Erbkauf des Johem  Wanner bereits am 24.April 1565 das Gut des Paul Bargens  ( auch Bargks ) erwähnt ( * um 1535 ) , einem Bruder des Hannß Bergk        ( * um 1510 - um 1603 † ) Kirchenvater , und  sein Sohn Jacob Berg ( * 1533 - 1620 † ) Schneider, später eine Tochter der Hannes Berg heiratet, Mats Philip der Jüngere , kauft am 04.März 1597 zwei Ruten Acker von  Peter Anders ( Enders ) Grundbuch Anno 1563 - 1586 Seite 147 , vobei Valentin ( Valten=Walter ) Barg zu Barzdorf des Vormunde für Peter Pohl nachgelassene Kinder auftritt. Valten Barg (* 1547 ) ist ebenfalls ein Sohn des Jacob Barg und somit Bruder des Hans Berg ,Kirchenvater in Barzdorf , und  wird 1585 auch als zinsbarer Bauer in Barzdorf mit drei Ruten Acker genannt .

Hanns Bark ( * um 1535 ), erwirbt  dann am 02.Oktober 1580 das Berg-Gut seines kürzlich verstorbenen Vaters ,Jacob Berg , von seiner Mutter Anna Berg ( auch im Grundbuch 1580 Anna Pargin genannt ) in einem Erbkauf

( Grundbuch Barzdorf, 1563 -1586 ,Seite 170 ). Im diesem Vertrag werden auch Geschwister des

Hannß Berg genannt .

1 . Paul Berg ( * um 1535 ), 1565 Freibauer Barzdorf

2 . Anna Berg (* um 1537 ) verheiratet mit Hans Grunder , 1585 zinsbarer Bauer Barzdorf mit 4 Ruten

3 . Margaretha Berg ( * um 1539 ), verheiratet mit Valentin Lucas ( Lux ) , um 1585 ,zinsbarer Bauer  Barzdorf mit 1 ½ Ruten Land

4 . Eva Berg ( * um 1541 ) , verheiratet mit Hans Wolff

5 . Tochter ( Vorname leider unlesbar ) Berg ( * um 1543 ) verheiratet mit Matthias ( Matz ) Pfylip ,1597 Bauer in Barzdorf mit 2 Ruten Land , erbt später weitere 4 Ruten vom  väterlichen  Phylip Gut hinzu

6 . Lorenz ( Lortz ) Berg , später auch Bergmann ( Bargmann ) geschrieben ( * um 1545, war 1585 Bauer in Barzdorf mit 3 ½ Ruten Land

7 . Valentin  ( Valten ) Berg , auch Parg genannt  ( * 1547 - 1585 † ) Bauer Barzdorf mit 3 Ruten Land

8 . Christoph Berg ( * 1549 )

9 . Michael Berg ( * um 1551 - 1585 † )  zinsbarer Bauer in Barzdorf mit 4 Ruten Land

10 . Ursula Berg (* um 1555 )

11 . Christoph ( * um 1557 )

Das Gut der Familie Berg in Barzdorf/Heinersdorf  ging also von Jacob Berg ,Senior ,mit dessen Tod an sein Sohn Hans Berg,Bauer und Kirchenvater an des Sohn Hans Bergs Meten Berg.

Als Hans Berg am 09.Februar 1586 die Angülde für sein Erbgut ( Grundbucheintrag Barzdorf  , 1563 - 1586 ) Seite 205 , wird die Lage des Erbgutes mit ,zwischen Fabian Auern ( Auer = Auersberg ) und Matz Schmits  gelegen, angegeben .

Mathes Schmid ist 1585 einer der drei Freibauern in Barzdorf , neben Hans Berg ( 1 fränkische Hube Land ) und Peter Schneider , 1 ½ Huben Land mit Gutsgröße von 2 Huben 3 Ruten.

Fabian Auer zählt 1579 zu den Bauern , die dem Landcogt Sagk gehören ,der das Obergut besaß. Ebenfalls Sebastian Aue und Gärtner Wenzel Aue . 1586 verkauft Wenzel Sagk aus  Weidenau seinen Unterthanen Fabian Aue und Matthias Böse sein Gut in Barzdorf , das Tarnergut genannt, um 700 schwere Mark. Die Familie Tarner oder Tarnau , spielen schon im 15.Jahrhundert in Barzdorf eine wichtige Rolle , denn  1475 hält Georg Tarner und Silvester Sennig mit einer Sagke - Erben das Gut Barzdorf.

1505 hat der Breslauer Bischof den Wald , der Forst genannt , zwischen Priebners Wald an einem Niederforst , und Tarners Wald am anderen Teil Barzdorf,unter Schloß Johannesberg , von Wenzel Sagk eingetauscht gegen den Wald bei Kaltenstein ( Haugwitzburg  Schwarzwasser ) lag,und 1523 zu Groß Krosse geschlagen wurde . Der Tarner ,und Georg Tarner und seine Frau Margarethe ( verwittwerte  Heinze von der Wiese und Kühlschmalz ) ,hatten 1486 auch schon Besitzungen in Groß Kunzendorf ( Dür Kunzendorf ) bei Ziegenhals, neben Von Seidenberg , Von Roedernburg ,waren diese Namen mit uns im Kreis Neisse im Mittelalter verwandt .

Hans Berg war in der Kirche Barzdorf Kirchenvater ,möglicher Grund das die Kirche auf unserem Barzdorfer Grundstück vor langer Zeit gebaut worden ist .

Heinersdorf den 10.09.1597

Kaufvertrag zwischen Baltzer Hofmann und Melchior Berg

Heute den 10.September Anno 1597 stand vor mir Walter Volkmann, Bürgermeister von Jauernig der Amtsverwalter Johannesberg , erschienen Melchior Berg und gab bekannt, und hat ausgesagt " , dass er sein Gut samt Haus und Hof mit allen Steinen und Grenzen , seinen zwischen der Stadt Patschkau und  Baltzer Hofmanne gelegene Gut , der Baltzer Hofmann für 15 Schilling Thaler auf Martini dieses Jahres 1598 ( St. Martini ist der Letzte Tag im Monat September ) für 6 Schilling Thaler auf Georgi die restlichen 12 Thaler bezahlt.

Heinersdorf den 18.09.1597

Verzicht "

Urban Berg der Hauendschild verzichtet nicht aus Pflicht sondern aus Gutwilligkeit auf die Restlichen 4 Schilling Thaler auf St. Martini 1598

Heinersdorf  den 10.01.1569

Melcher Berg und Melcher Wießner Kauf

Anno 10.Januar 1596 , hat vor mir Philipp von Jerin auf Blumenthal ,Hauptmann auf Johannes und Friedeberg der Melcher Wießner und hat bekund  und ausgesagt , das er mit Bewilligung seiner Frau Margaretha an Melcher Berg und seine Erben sein Land,Haus und Gut mit samt 4 Stände, 2 Achsen,Korn und Pflug, 2 Gänse, 2 Hühner und 1 Hahn für 15 Schilling Thaler verkauft .

Heinersdorf den 23.11.1598

Anno 23.November 1598 hat vor mir Zacharias Ölssner der Zeit Amtmann auf Johannes und Friedeberg gestanden hat Urban Berg und hat 4 Mark nach Martini , welche er von Matz Hauendschild und  seiner Frau Barbara , christlich hinterlegt . Zeuge Matz Schubert

 

 

Auch in der Heinersdorfer Kircher war immer ein Berg von uns als Kirchenvater oder im Kirchenvorstand in  der St. Magdalena Kirche ehrenamtlich beschäftigt .

Als  im Jahre 1782 wegen der Grenze zwischen Österreich und Preußen Heinersdorf aus dem Kirchenspiel Barzdorf ausgepfarrt wurde, brauchte Heinersdorf ein Pfarrhaus und natürlich  auch ein Pfarrer  . Das Pfarrhaus in Heinersdorf wurde auf unsern Familiengrundstück 1783 gebaut , Michael Berg spendet sein Erbteil  in Gostitz für an das Bistrum Breslau , erhält eine Summe als Hypothek des Geldes für den Bau des Pfarrhauses in Heinersdorf in Preußen .Das Pfarrhaus befindet sich  neben Franz Grützner , Julius Berg Bäckermeister, Stellenbesitzer Josef Berg und Michael Berg dem Haus meiner Vorfahren .

Vertrag ,Michael Berg,Erzbistrum vert.Weidenau - Heinersdorf 1782Vertrag ,Michael Berg,Erzbistrum vert.Weidenau - Heinersdorf 1782

Quittung Heinersdorf Josef Berg 1782 Preußen ,und Gostitz Michael Berg 1749 Österreich 

Das Pfarrhaus hatte vor 1935 die Hausnummer 20 a, die Hausnummer 20 b, gehörte Julius Berg, Julius ist in Kalkau geboren, seine Eltern waren , Joseph Berg aus Klein Briesen, und Bertha geborene Teichmann aus Zedlitz ,Tochter des Herrschaftlichen Dienstknecht von Zedlitz .

 

 

Aus dem Haus Michael Berg ,zu Gostitz verbliebene Nachkommen

 

 

Anna Strauch geborene Berg 

Protokoll Anna geborene Berg in Gostitz ,Österreich Schlesien

a ) Die Ausfertigung des Protokolls von 22.April 1925 

b ) Die Anfertigung des Protokolls von 03.Mai 1925

c ) Die Anfertigung des Protokolls von 02.Juni 1925

d Die Anfertigung der Urkunde

Die Amtsbestätigung  von 31.Mai 1933 ,h. den Beschluß von 30,k. die Sterbeurkunde der Anna Langer ,i. die Bescheinigung der Grunderwerbssteuerstelle von 02.Juni 1923 , mit dem Ersuchen dem Antrage auf Eintragung  der Eigentumsänderung zu entsprechen . Notar Ergebenst , verhandelt Patschkau am 24. Juli 1925 , vom dem Unterzeichneten zu Patschkau wohnhaften .

Notar im Bezirke des preußischen Oberlandesgericht zu Breslau . Karl Buhl ,erschienen heute .

Die verehelichte Schuhmacher,  Josefine Strauch geborene Berg

1 ) Der verwittweten  Häusler Anna Langer zu Gostitz

2 ) Der verwittweten Schlossermeister ,Theresa Brylka aus Patschkau

3 ) Der verehelichte Maurer, Maria Czermak geborene ( ? ) , vorgenannten Personen darüber einig ,dass das Eigenteil im Grundbuch von Gostitz Kreis Neisse ,Blatt No.55. das Grundstück  auf mich Jenifer Strauch geborene Berg , überschrieben werden soll . Namen ferner erklären .Über die Auflassung zugrunde liegende Veräußerung  sind die Urkunden von 22.April,05.Mai,02.Juli errichtete , deren Ausfertigung hiermit  vorgelegt werden soll. Der Wert des Gegenstandes der Anfertigung  beträgt 1100, die Kosten trage ich . Jenifer Strauch geborene Berg , genähmigte vorstehende Erklärung .

Vorstehende Protokoll wurde der Erschienenen vorgelesen , von ihnen genehmigt und eigenhändig , wie folgt unterschrieben .

Gez. Jenifer Strauch geborene Berg

Gez. Josef Strauch 

Gez. Notar Karl Buhl

Vorstehende in das Notariats Register , Kostenrechnung 1100 RM.

Amtsbestätigung : Zum Nachlass des am 24.August 1911 in preußisch Nieder Gostitz verstorbenen Häuslers Langer, gewesenen  österreichischen Staatsangehörigen waren nach den vorgelegten Personen auf Grund des Gesetzes zu Erben berufen .

1 ) Die erbl. Wittwe Anna Langer zur Hälfte des Nachlasses

2 ) Die Nachkommen nach der verstorbenen erbl. Schwester Teresa Langer verehelichte Berg nähmlich

a . deren Tochter  Franziska Berg , vereh. Brylka zu einem Neuntel

b . deren Tochter Teresa vereh. Brylka zu einem Neuntel

c . deren Enkelin Josefine Strauch zu einem Neuntel 

3 ) Die Kinder nach der verstorbenen erbl. Halbbruder Johann Langer namens Ferdinand Langer und Maria Czernak zu je einem Vierundzwanzigstel 

4 ) Dem Sohn nach der verstorbenen  erbl. Halbrbuder Ignatz Langer namens Anton Langer zu einem Zwölften , Bezirksgericht Jauernig Abt.I. am 03.April 1933. Als Eigentümer des Grundstücks Gostitz  Blatt No. 55 sind Josef Langer und dessen Ehefrau Anna Langer geborene Polke  in Gostitz  im Grundbuch eingetragen . Erster ist am 24.August 1911 geboren und hat  als seine Erben  hinterlassen.

1 ) Wittwe  Anna Langer geborene Polke, die Erschienene 

2 ) Die verwittwete Schlossermeister , Teresa  Brylka ,die Erschienene 

3 ) Die ledige , Franziska Berg in Patschkau

4 ) Die verehelichte Schuhmacher , Josefine Strauch geborene Berg, die Erschinene

5 ) Der Arbeiter , Ferdinand Langer in Sögsdorf

6 ) Die verstorbene Maurer , Maria Czernak , geborene Langer

7 ) Der Maurer , Anton Langer in Sögsdorf ,der zu 5 genannte Ferdinand Langer ist am 06.April 1923 gestorben , seine Erbin ist die verehelichte Frau , Maria Späth geborene Langer

Anna Langer ,Theresa Brylka und Maria Czernak erteilen der Käuferin Josefine Strauch  Vollmacht, das erkaufte Grundstück sich selbst aufzulassen , und ihre Eintragung als Eigentümer im Grundbuch .

 

Anton Berg

Anton Berg  geboren 1813 , wohnhaft in Heinersdorf ,Hausnummer  33 ,Kreis Neisse Oberschlesien

Akten aus dem Testament des Partikulier  Anton und Johanna , Berg´sche Eheleute zu Heinersdorf .

Sr. Hochwohlgeboren dem Königlichen Amtsgerichtsrat 

Testament "  Heinersdorf den 28. Februar 1883

1 )  Die Aufnahme des Testaments des Anton Berg soll heut in dessen Wohnung zu Heinersdorf erfolgen.

2 ) Berg ist durch den Überbringer dieses Antrags schriftlich beschieden worden das die  gerichtsgeschworenen  zwischen 2 - 3 Uhr nachmittags in seiner Wohnung erscheinen werden.

3 ) Lt . Sekr. schrieb

4 ) Da ich öfter von gefährlichen Krankheiten , wie gegenwärtig befallen werde , überhaupt nie reisefähig bin , so bin ich entschlossen über mein Vermögen zu testieren .

Danach erlaube ich mir das  Bittgesuch zu stellen .

Erwürdiger  Hochwohlgeborenen wollen sich womöglich noch heute Nachmittag zur Aufnahme meines letzen Willen in meiner Behausung zu Heinersdorf bemühen .

Mit Hochachtung

Anton Berg

Ottmachau den 6-ten Juni 1884

Zu den Testamentakten des Bauers Anton Berg von Heinersdorf ,Hausnummer 158 , zeigte ich hiermit an , das der Partikulier und Bauer und  Auszügler  Anton Berg am 01.Juni 1884 in Heinersdorf gestorben ist , ich überreiche den Totenschein  . Anton Berg hat unserem 28.Februar 1883 mit seiner Ehefrau, Johanna geborene Böhm  , in Heinersdorf wohnhaft  , ein wechselseitiges Testament errichtet , er hat mich bei seinen Lebzeiten mitgeteilt , das er mich zum Vollstrecker seines letzen Willen ernennen möchte .  Da ich berichte das dies geschechen ist , so überreiche ich den Auszug aus dem Verwahrungsbuch für letztwillige Verfügungen von 01.März 1883 und bitte ergebenst  recht bald Terminn  zur Eröffnung des Testamentes anzusetzen und mich davon zu benachrichtigen.

Eegebenst , Friedrich Schmidt , ehemaliger Hauptlehrer in Breslau , Adalbertstrasse 3, bei Wittwe Berg.

Sterbeurkunde  Nr. 17 , Schwammelwitz am 03.Juni 1884 . Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschienen heute , der Persönlichkeit bekannt, der Bauerngutsbesitzer  Joseph Elsner ,wohnhaft Heinersdorf und zeigte an , dass der Bauerngutsbesitzer , Anton Berg 70 Jahre und 10 Monate alt .katholischer Religion ,wohnhaft zu Heinersdorf, verheiratet gewesen mit der hinterbliebenen Johanna Berg geborene Böhm, Sohn der zur Heinersdorf  verstorbenen Ehegatten ,Bauer- Auszüglers ,Anton Berg , und Josepha Berg geborene Kristen  zu Heinersdorf ,in seiner Wohnung am ersten Juni des Jahres tausend acht hundert achtzig und  vier , am Nachmittag um fünf ,verstorben ist .

Vorgelesen , genehmigt und unterzeichnet .  Joseph Exner

 

Anna Rapp geborene Berg

Auszug aus dem Partikulier Anton Berg und seiner Frau Johanna geborene Berg von 28. Februar 1884 eröffneten Testament für nachestehende  interessenten .

1 ) Anna verehelichte Bauerngutsbesitzerin  Rapp geborene Berg , wohnhaft ,Heinersdorf Haus Nr. 35

2 ) Verheiratete Bauerngutsbesitzer , Matthias Priester, wohnhaft , Gesess bei Patschkau

3 ) Verstorbene Bauerngutsbesitzerin , Erneste Mücke geborene Berg , aus Rathmannsdorf

4 ) Unverheiratete , Josepha Berg ,aus Heinersdorf

5 ) Bauernsohn , Joseph Berg , aus Heinersdorf

6 ) Unverheiratete , Agnes Berg, aus Heinersdorf

7 ) Verheiratete , Franziska Berg , aus Heinersdorf

8 ) Bauerngutsbesitzer , Joseph Berg ,  aus Heinersdorf

9 ) dto. Hermann Berg , aus Heinersdorf 

10 ) Stellenbesitzer und Sattler , Joseph Dombrpwsky ,aus Heinersdorf  61 a

11 ) Bauerngutsbesitzer , Ernst Dombrowsky , Heinersdorf 37

12 ) Gasthausbesitzer , Johann Dombrowsky , aus Bärdorf Kreis Münsterberg

13 ) Bauerngutsbesitzer , Joseph Elsner , aus Heinersdorf als  vormund des August Zintor

14 ) Bauerngutsbesitzer , August Buchmann , aus Kalkau

15 ) dto . Franz Buchmann , aus Niklasdorf ( Österreich - Schlesien )

16 )  Wirtschaftsbesitzerin , Franziska Pohl  geborene Buchmann  aus Lindenau

17 ) Verstorbene Wirtschaftsbesitzerin , Agnes Dombrowsky geborene Buchmann , aus Bischofswalde

18 ) Tischler , Alois Buchmann , aus Bischofswalde

19 ) geborene Buchmann aus Heinersdorf , Bauernsohn des Julius Buchmann aus Kalkau

IV. § 10 des Ende mit dem Publikationsvermerk  für nachstehende verwandte  und Freunde vererbt .

1 . Anna Rapp geborene Berg aus Heinersdorf , Vormunde der Anna Rapp

2 . Wirtschaftsbesitzer , Franz Dombrowsky aus Lindenau bei Münsterberg

3. Wirtschaftlerin , unverheiratete Josepha Rudolph , aus Heinersdorf

4. Dem Ortsvorstand aus Heinersdorf Hausnummer 7. und § 7

5. Dem Kirchenvorstand Saint Maria Magdalena in Heinersdorf bezüglich der Legata 5 und 6

6. Dem Schulvorstand , in Heinersdorf

V.  Es sind 2 Abschriften mit Überschrift  von III. zu fertigen an Ort und Datum b § 1 und 4 Schluss von       ( blau ) ab ,hinter §  10 bis Ende.

1 . Verwittwete Bauerauszüglerin, Franziska Berg geborene Stephan , aus Heinersdorf

2. Verwittwete Auszüglerin , Theresa Buchmann geborene Böhm aus Kalkau

VI.  Es ist eine Abschrift mit der Überschrift , dem Erschienenen wurde das dem unterzeichneten  Richter aus der Verwaltung  herausgegebene Testament welches folgendargestellt überschrieben ist .

Hierin befindet sich das wechselnde Testament des Partikuliers Anton Berg und seiner Ehefrau Johanna geborene Böhm aus Heinersdorf , welcher derhalben heut dieser Amtshandlung ,vor der unterzeichneten Gericht .

 

Josef Berg , Hausnummer 25

Erbteilungsplan und Erbregress  des Bauerngutsbesitzers  Josef Berg´schen  Nachlasses Heinersdorf.

Nachlass . Am 23. April 1878 ist in Heinersdorf  der Bauerngutsbesitzer  Josef Berg  ohne Hinterlassung einer Letztweilligen  Dispostion und hat vorbehaltlich der in  Folge stattgehabter Gütergemeinschaft nach Wenzelauschen Kirchenrecht seiner Hinterbliebenen Ehefrau , Franziska geborene Stephan zustehenden Vermögenshälfte zu einen gesetzlichen Erben seiner mit dessen erzeugten neun Kinder ,Geschwister Berg hinterlassen .

1 ) Anna , verehelichte Wirtsaftler Josef Rapp geboren den 22. Januar 1850

2 ) Mathilde , unverheiratete geboren den 12. Januar 1852

3 ) Ernestine , verehelichte Bauer, Theodor Mücke

4 )  Josepha , unverehelichte , geboren den 05. August 1856

5 ) Joseph , geboren den 05. Juni 1858

6 ) Agnes , geboren den 02. August 1862

7 ) Maria , geboren den 03. Dezember 1865

8 ) Martha , geboren den 01. Mai 1868

9 ) Hermann , geboren den 08. November 1873

Die Anna verehelichte Rapp geborene Berg  und deren Ehemann Josef Rapp , die Mathilde Berg, die Ernestine verehelichte Mücke und der Ehemann Bauerngutsbesitzer Theodor Mücke und die Josepha Berg , haben in der gerichtlichen Verhandlung von 12. September 1878 dem Bauerngutsbesitzer Josef Elsner  zu Heinersdorf bevollmächtigt , sie in der Nachlassregelung  nach ihrem Vater , beziehungsweise  Schwiegervater zu  vertreten , ihre Rechte wahrzunehmen , den Erben Gericht zu genehmigen und zu vollziehen, und ihrem Namen die Auflassungserklärung betreffs der Nachlassgrundstücke von den zuständigen Grundbuchämtern abzugeben . Sie haben sich verpflichtet  alles was der Bevollmächtigte in  ihrem Namen erklären wird anzuerkennen .

Der Josef hat die Vollmacht akzeptiert .

Die Vormundschaft über die fünf minderjährigen Kinder Josef , Agnes , Martha und Hermann ,Geschwister Berg hat deren Mutter , die Wittwe  Franziska Berg geborene Stephan laut  Verpflichtungsprotokoll  von 12. September erblass übernommen , als Gegenvormund ist der obengenannte  Bauerngutsbesitzer Josef Elsner  und als Pflege bei Auseinandersetzungen mit der Wittwe der Partikulier Anton Berg, Heinersdorf verpflichtet worden .

Die Erbenleg. ist durch die Vormundschaftsakten  überreichten Geburtsurkunden und Sterbeurkunden und die abgegebenen eidestaatlichen Verfügungen geführt .

Die Erbschaft ist laut Verhandlung vom...

Die interessenten erkennen übereinstimmend an , das die Hälfte der Berg´schen  Gütergemeinschaften Vermögens in folge stattgefinden Gütergemeinschaft nach Wenzeliauischen Kirchenrecht der Wittwe Franziska Berg geborene Stephan gehörte , die andere Hälfte dagegen den Kindern des Erblassers zufalle , das ferner die verheiratete Tochter Anna Rapp geborene Berg und Ernestine Mücke bei ihrer Verheiratung aus der Gütergemeinschaftlichen Vermögen ihrer Eltern eine Ausstatung von 6000 Mark Bargeld in Verrechnung auf ihr künftiges in Naturalausstatung  im Wert von 900 Mark erhalten soll, so das die Hälfte als auf das väterliche Erbteil gegeben angesehen werden soll .

Anliegende Gründe gehören zur Gütergemeinschaftlichen Vermögen "

Das Bauerngut No. 34 Heinersdorf und das Wiesengrundstück No.143 in Alt Patschkau in der Gesesser Gründen gelegen . Die selben sind durch gerichtiiche Tage 27. September auf die Gesamtsumme von 48.100 Goldmark geschätzt und diese Tage den  Erbinteressenten als anerkannt worden .  Die ausstehenden Forderungen belaufen sich auf 12.750 .- Mark , ohne das rückstände Zinsen bis zum Todestag  des Erblassers vorhanden wären . Das hinterlassene Bargeld hat die Wittwe mit 450.-Mark in Anrechnung übernommen . Die Wittwe will die Grundstücke  für die ermittelte Tage und ausstehenden Forderungen  zu ihren Nennwert zum Alleineigentum übernehmen , über den Annahmepreis aber ihren Kindern , die beiden verheirateten  Anna und Ernestine  auszahlen, während ihre ledigen Standes freie Wohnung und freie Pflege ,Beköstigung und Wäsche auf Bauerngut  No. 34  Heinersdorf gewähren .  Desgleichen  will die Wittwe den Mobilarnachlass für Tage und Zuschlag von 10 % übernehmen.

Ausstattung  Aktivmasse Grundstücke  - Folgende Ausstattung

1. Jüttner Tabbebberg 600.00 Mark

2. An den Bauern Josef Dombrowsky in Heinersdorf , 600.00 Mark

3. An die Bauernwittwe , Agatha Glatzer , Wildschütz,300.00 Mark

4 .  An den Bauern Karl Stephan, Senior in Rathmannsdorf , 300.00 Mark

5. An den Bauern , August Böhm , Heinersdorf , 300.00 Mark

6. An den Bauern , Ernst Dombrowsky , Heinersdoorf , 300.00 Mark

 

Joseph Berg und dessen Sohn Alois Berg

Erbkauf. Heinersdorf , Hausnummer 38

1 ) Als Mitverkauf gilt sämtliches lebendes und Totes Invertar , mit Ausnahme der Wohnungseinrichtung. 

2 ) Der Käufer die auf dem Grundstück Heinersdorf Blatt 146 eingetragene Hypotheken von ,der Restkaufwert beträgt  mit hin... 4280 .- RM

3 ) Der Restkaufwert wird dem Käufer gestundet . Es ist mit 4 von 6 % jährlich zu verzinsen , die halbjährlichen am 2.Januar und am 1.Juli den Jahres /zu zahlen sind . Das ist mit Kündigungsfrist von 3 Monaten Rückzahlbar . Die Eintragung des Restkaufgeldes Blatt. Nr.146 wird bewilligt und beantragt . Die  Bildung eines Hypothekenbriefes ist ausgeschlossen .

4 ) Ohne Anrechnung auf den Kaufpreis gewährt der Käufer den Verkäufer ein lebenslängliches und unentgeltlichen Wohnungsrecht in dem ersten Stock gelegen rechten Stube sowie in der im ersten Srock  gelegenen rechten und mittleren Stube , nebst der Kammer und Abortbenutzung und Benutzung der Wasserleitung ferner 100 qm im Gemüsegarten . Weiterhin wird folgender jährlicher Naturalauszug gewährt .

 1  )  3  Zentner  Roggen, 2 Zentner Weizen und 10 kg Langstroh zu liefern Martini (am hlg. Martin )

 2 )  13 kg gutes Schweinefleisch , zu liefern zu Neujahr

3 )  Täglich Liter Kuhmilch ( Morgenmilch )

4 ) 100 Stück Eier zu liefern im September

5 )  6 Zentner Gute Speisekartoffeln , davon 1 Zentner Gute Frühkartoffeln , zu liefern nach der Ernte

Der Jahreswert beträgt 200 .- RM , der Berechtigte ist 69 Jahre alt . Die Eintragung vorstehender Rechte im Grundbuch  wird bewilligt und beantragt, und zwar nur auf dem Grundstück Heinersdorf Blatt Nr. 146

6 ) Die Übergabe mit Gefahren Lasten und Abgaben , aber auch die Nutzung auf den Erwerber übergehen  , ist heute erfolgt . Die Beteiligten sind  darüber belehrt , das der Vertrag der behördlichen  Genehmigung bedarf und das die Eintragung des Erwerbers im Grundbuch erst nach Eintragung der  Grunderwerbsteuerbescheinigung erfolgen kann .

Wir sind darüber einig , dass das Eigentum an den Grundstück Heinersdorf 146 an der Wiese Nr. 16 Katasterzahl  952 Wiese, Einlagezahl  186 Dorf Jauernig in Österreich , sowie der Miteigentumsanteil an der Wiese Nr. 16 Katasterzahlen  949,950,958 Wiesen Eigenzahl 184 Jauernig Dorf von Josef Berg  auf Alois Berg übergeht . Seine Eintragung als Eigentümer der vorbezeichneten  Grundbuch wird bewilligt .

7 ) Die Kosten des Vertrages und seiner Durchführung frägt der Käufer . Der Einheitswert

beträgt 9500 .- RM .

Vorstehendes Protokoll wurde den Erschienen  in Gegenwart des Notars vorgelesen ,von ihnen genehmigt , und eigenhändig , wie folgt unterschrieben 

Gez . Josef Berg ( Vater )

Gez.  Alois Berg  ( Sohn )

Gez. Dr . Georg Münch ( Notar )

 

Johanna Berg geborene Ender

 

Akte. des Königlichen Amts Gerichts zu Ottmachau, betreffend des Testament der Auszüglerwittwe Johanna Berg geborene Ender zu Heinersdorf , angefangen im Jahr 1891

Aktenzeichen 1 a Testament  No. 503 praes . den 25. April 1891

Gegenwert 900 .- Mark zu Akten betreffend die letztwillige Verfügung der Wittwe Johanna Berg geborene Ender .

Vor der Auf - und Abnahme letztweilliger Verordnung bestellten Kommission des hiesigen  Amtsgerichts erscheint in Gerichtslokal die verwittwete Auszüglerin Johanna Berg geborene Ender , wohnhaft in Heinersdorf Dieselbe wird persönlich durch den königlichen Justitzrath Schüler von hier rekognessiert  , der zum Zeichen dessen nach erfolgter Verlesung des Vermerks , wie folgt unterschrieben .

Schüler

Eine Wittwe Johanna Berg geborene Ender Unterredung ergab , das sie sich in völlig verfügungsfähigen  Zustand befindet . Dieselbe überreichte so dem einen , mit  Privatsiegel  drei mal verschlossenen und wie folgt überschriebenen Aufsatz . Hierin befindet sich das Testament , im welchen preußische gerichtliche  Siegelung und Jestentur verboten ist .

Ottmachau den 24. April 1891

Gez. Schulz ( Amtsrichter ) Jäger

Und drücken den Privatsiegel in Beisein der Testatorin des Gerichtssiegel 2 mal beei. Testatorin  bemerkte , das der erforderliche Stempelbogen nach verbrauch sei und beauftragte die letztweillige Verfügung zur gerichtlichen Verwahrung anzunehmen  und ihr darüber den vorschriftsmäßigen Ausweis  erteilen zu lassen . Vorstehende Verhandlung ist der Geschworenen vorgesehen , von ihr genehmigt und eigenhändig unterschrieben worden .

Schulz Amtsrichter Jäger

Johanna Berg geborene Ender

1 . Terminn zur Testament Rückgabe heute 11 Uhr 45

2 . Zwei Ersuchte  Herausgabe 02/1197 Verhandelt. Ottmachau den 02.November 1897

In der Johanna Berg´schen  Testamentssache von Heinersdorf erscheint die Auszüglerwittwe Johanna Berg geborene Ender aus Heinersdorf und überreicht anliegenden Auszug aus dem Verwahrungsbuch mit dem Antrag .

Heute Vormittag ihr von 25.04.1892 gegebenen Testament will sie nicht errichten

Gez. Johanna Berg geborene Ender 

 

Joseph Berg in Heinzendorf bei Patschkau Kreis Neisse in Oberschlesien

 

Heinzendorf hat angezeigt und vorgebracht war gestanden eine Wiese grenzend oberhalb Reiner Künisch Wiese und unterhalb Baltzer Rücker in Reinen und Grenzen  verkauft , um eine Summe Geldes preußische 80 Thalers eine Confirmation Erbsten hat den Kauf  zu leisten wollen . Geschehen Patschkau auf dem Pfarrhof et est supra 09. März 1716

Hyronimus von Kern , 03. September 1793

Johann Christoph Neugebauer aus Heinersdorf in Person  erschienen , zu mir mit seinen Sohn Philipp Neugebauer aus Hospital Neisse , Bauer zu Heinzendorf , um die in den Gesesser sub Nummer 2 gelegenen und zur Patschkauer Pfarr Gerischtsbezirk gehörige Wiese unterm 02.September 1793 geschlossenen Kaufvertrag Contact  durchgehandelt bekannt , der Käufer des Dominium aufgelassen in die Eintragung des Titull Procesion  .

16. Juli 1797 ,Verhandelt Patschkau  , den 23.Juli 1850

In den heut anstehenden Terminn zur gerichtlichen Anerkennung des zwischen dem Amand Spiegel und Ferdinand Schieka ( Schücke ) über die Wiesen Grundstücke No. 2 in Alt Patschkau No. 63 Gesees , ersuchen des königlichen Kreisgericht wie ergebenst , die Anerkennung der fol. 22 und fol. 18 befindlichen  Verträge durch die Grundbesitzer Amand Schieke zu Altheide bei Glatz gefälligt zu veranlassen .  Dem Antrage einer königlichen Kreisgericht Kommission  zu Alt Patschkau , sollen die zum Nachlass der hierselbst verstorbenen Bäuerin Auguste Schücke geborenen Beyer gehörigen Grundstücke und zwar...

1 . Bauerngut No.9 in Heinzendorf

2 . Das Ackerstück No.48 in Heinzendorf

3 . Das Wiesengrundstück No.63 in Gesees

4 . Das in Gesees und Jauerniger Gründen gelegene Grundstück No. 2 Alt Patschkau angesetzt werden, um desem hohem Anfrage nachzukommen , hatte sich bei unterzeichneten heute . Weitere Ausführungen zu den Grundstücken mit Werten Tabelle der hinterlassenen Haushaltsgegenstände Erbin Stücke . Copia aus Grundakten No. 19 Heinzendorf von 06.Juni 1856 Bauerngutsbesitzerin Henriette Stücke . Ausführungen des Erbvertrages von 29. Mai 1856 Verfügungsabschrift aus den Grundakten No.19 Heinzendorf 25.10.1879

1. Eingetragene  Erbhofbesitzer No. 19 Heinzendorf im Grundbuch von 141 Alt Patschkau Abthg. 1 .

Der Josef Berg aus Heinzendorf gelten 2 . Aufgelassenen am 14. Oktober 1779 ( Berg´sche Erbengemeinschaft ) 

Beglaubigte Abschrift

Breslau den 09. Juni 1909

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gostitz

Unter Österreich

1625 - 1782