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Unsere Familie in OS.

Adressen in Oppeln und  Beuthen

 

Oppeln 1909

 

 

 

 

 Alle Berg Oppeln 1909

August  Berg, Postschaffn.,Sternstr.12

Georg Berg , Kaufmann,Karlstr. 13

Liebermann Berg,Rentner,Malapane 31

Heinrich von Berg, Oberpostrat,Sternstr.12

 

üAdressbuch Oppeln 1934 .Familie BergAdressbuch Oppeln 1934 .Familie Berg

 

 

 

 

 

 

Adressbuch Oppeln OS: 1934

Unsere

Familie Berg  früher aus Heinersdorf und Giesmannsdorf.

1.Anna Berg,Stütze,Sternstr 12

2.August Berg, Oberpostschaffner.Sternstr 12

3.Joseph Berg,Rcheisbahn Insp. Gustav-Freitag Str.35

4.Kurt Berg, Kaufmann,Bäckeriinhaber,Bismarck 9

5.Martha Berg,Außwärterin,Sternstr.12

6.Paul Berg,Postassistent,Vogt Str.35a

7. Rudolf Berg, Handlungsgeh. Vogt Str.35a

Karl Berg,Beuthen,Elsterbergstr.6Karl Berg,Beuthen,Elsterbergstr.6

Unsere Familie in Beuthen OS. 1927

Max Berg, Kaufmann                                     ( Küchengeschäft) Schießhausstr. 2

( Später Ingeneur.Hubert Tannigel )

Karl Berg, Schuldiener, Elsterbergstr. 6

 

Adressbuch Groß Strehlitz.August Berg,Oberpostsekretär Adressbuch Groß Strehlitz.August Berg,Oberpostsekretär

 

Groß Strehlitz Adressbuch .Berg August ,Oberpostsekretär,Krakauer Straße 64, selber Eintrag 1938 in der Adolf - Hit-ler Strasse 62

Adressbuch Oberschlesien 1940Adressbuch Oberschlesien 1940

 

Adressbuch Oberschlesien 1933

- Berg Paul, Oberlehrer,Königshütte

- Berg August , Oberpostsekretär Groß Strehlitz

- Berg Paul ,Technischer Lehrer ,Tarnowitz ,Bergschule 

 

 

 

Oberschlesien und das türkische Tuch 

 Zeichnung von Elisabeth Grabowsky  1864 bis 1929 . Oppeln Sternstraße. 52

Trachten und ihre Geschichte in Oberschlesien

 

Die schöne oberschlesische Volkstracht :

Sorgfältig in den alten Truhen aufbewahrt , in Erinnerungen an längst dahingeschiedene Vorfahren , die sich einst in ihrer Jugend mit diesen schönen Tüchern und Hauben und Bändern geschmückt hatten.

Recht  farbenfroh war die alte oberschlesische Volkstracht und sicherlich auch schöner als die ländliche Tracht , wie sie bis 1945 noch viel getragen wurde . Freilich kann hier nur von der Frauentracht gesprochen werden , denn die Männertracht der alten Zeit wird schon so lange getragen , das es sich nicht einmal feststellen lässt , ob die alte Tracht der Roßberger und Schönwälder Bauern einst die allgemein Kleidung  der oberschlesischen Bauern darstellte .

Heute wird diese Volkstracht in Oberschlesien nirgends mehr getragen , und doch wird jeder Norddeutsche oder Westdeutsche der zum ersten Mal diese Volkstrachten auf Bildern sieht überrascht sein . 

Es war noch gar nicht lange her ,das das türkische Tuch sich unter der oberschlesischen Landbevölkerung verbreitet hat . Es war in Europa an und für sich schon im 18.Jahrhundert bekannt .

Der Türkenschal wurde in England nachweislich in der Zeit von 1796 bis 1799 schon getragen . Wie die Firma : Lange & Jacoby , Nerowes ( Potsdam Babelsberg ) , die einzige Deutsche Fabrik , in der das türkische Schal noch gewebt wurde , die die Verbreitung des türkischen Schals in Europa auf       Napoleon I. zurückzuführen ist ( Napoleon soll diese Schals in einem Harem kennen gelernt haben ).

Der türkische Kaschmirschal :

Wer nicht in Besitz eines echten Kaschmirschal  gelangen konnte , musste wenigstens dieses begehrte Kleidungsstück aus den ersten Werkstätten in Paris , Berlin oder Wien haben . Denn aus dem echten Kaschmirschal  ist der Langeschal  ( Tapisschal oder der sogenannte ,, Türkische Schal ,, ) entstanden , dessen Berlin in Ausgang des 18.Jahrhunderts aufgenommen wurde .

Die weitere Verbreitung erfuhr der türkische - Schal  in der Mitte des 19.Jahrhunderts , wo jede wohlhabende Bürgerfamilie wenigstens ein solches Stück besaß . Um diese Zeit mag auch das türkische - Tuch bei der oberschlesischen  Landbevölkerung Eingang gefunden haben.

Heute sieht man es schon verhältnismäßig selten und nur bei den türkischen Frauen in Westeuropa.